News Sozialprojekt Pfennigparade

(C) Pfennigparade

Sozialprojekt bei der Pfennigparade

Weil nach Kriegsende jeder Pfennig zur Bekämpfung der Polioepidemie zählte, wurde damals eine Bürgerbewegung gegründet, um betroffenen Kindern zu helfen. Heute ist die Pfennigparade eines der größten Sozialunternehmen von und für Menschen mit Behinderung in ganz Deutschland. Eine unserer Sozialprojektgruppen hat einen Tag mit den Bewohner:innen der Einrichtung verbracht.

 

Gemeinsam für eine bessere Zukunft

Die gemeinnützige Stiftung Pfennigparade hat sich zum Ziel gesetzt, die Zukunft besser und gerechter zu machen – und zwar in einer Gesellschaft, in der Menschen mit und ohne Behinderung unkompliziert in allen Lebensbereichen zusammenleben und sich gegenseitig inspirieren. Dieser schöne Gedanke hat uns so gut gefallen, dass wir die Organisation gerne unterstützen wollten.

Bei einem Online-Kennenlerntermin wurden unsere Kolleg:innen vorab auf die Begegnung mit den Bewohner:innen vorbereitet, um eventuelle Berührungsängste abzubauen. Am Tag selbst erhielt das Team eine Führung durch das Gebäude der Pfennigparade und es wurden die Aufgaben der Einrichtung erklärt. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde mit den Bewohner:innen konnte es losgehen. Das Ziel: der Chinesische Turm im Englischen Garten.

„Es war beeindruckend, zu sehen, mit welchem Zeitaufwand ein solcher Ausflug verbunden ist, weil selbst die für uns einfachsten Dinge viel umständlicher sind“, schildert Teammitglied Simon seine Eindrücke. „Zum Beispiel die Fahrt mit der U-Bahn dauerte um einiges länger als üblich, weil wir die Gruppe mit dem Aufzug zum Gleis bringen mussten und dieser nur Platz für eine Person bietet.“

 

„Die Zukunft zählt auf uns“

Doch das Ziel wurde erreicht und mit einer Einkehr in den Biergarten belohnt, wo das Projektteam gespannt den Erzählungen der Bewohner:innen und Betreuer:innen lauschte. Ganz im Sinne der Inklusion schafft die Pfennigparade viele Möglichkeiten, in denen sich Menschen mit und ohne Behinderung begegnen – sei es in Kinderhäusern und Schulen, am Arbeitsplatz, im Wohn- und Alltagslesen oder in der Freizeit. Dafür stellt die Organisation unter anderem individuelle Wohnangebote zur Verfügung, bietet durch Therapiepraxen und medizinische Versorgungszentren eine umfassende medizinisch-therapeutische Versorgung an und unterstützt Kinder und Jugendliche mit eigenen Bildungseinrichtungen. Dort hört es aber noch nicht auf, denn auch mit Aus- und Weiterbildungsangeboten sowie bei der Suche nach einem passenden Arbeitsplatz sorgt die Pfennigparade für wichtige Hilfestellungen.

Fasziniert von diesem umfangreichen Leistungsspektrum der Stiftung, ging es für unsere Gruppe wieder zurück zum Ausgangspunkt, bevor der Tag mit einer kleinen Feedbackrunde beendet wurde. Für unsere Kolleg:innen war es ein schönes, aber auch sehr lehrreiches Projekt, das nicht so schnell in Vergessenheit geraten wird.

Übrigens: Die Pfennigparade freut sich immer über Unterstützung – egal ob im Rahmen von Workshops, sportlichen Aktivitäten, Museumsbesuchen oder – wie in unserem Fall – bei einem Ausflug. Weitere Infos und Kontaktmöglichkeiten gibt’s hier: Leistungsangebot für Unternehmen – Pfennigparade