Sozialprojekt bei der Münchner Tafel

Bis Ende 2022 will Simovative zehn soziale Projekte durch zehn Teams verwirklichen. Die Sozialprojekt-Gruppen Nummer 2, 4 und 6 haben ihre Aktionen bereits erfolgreich abgeschlossen. Nun konnte das  Team 3, durch Krankheit stark dezimiert, bei der Münchner Tafel aushelfen. Bevor der Einsatz dort feststand, wurde lange diskutiert: Sollten bestehende Kenntnisse über Softwareentwicklung, Marketing etc. eingesetzt werden? Oder sollten die bisherigen Erfahrungen weiter ausgebaut und auf anderem Wege geholfen werden? 
Schließlich hat Letzteres überzeugt und die Organisation stand schnell fest: Es sollte zur Münchner Tafel gehen, um Menschen direkt vor Ort zu unterstützen.

Die Münchner Tafel

Die Münchner Tafel ist ein eingetragener Verein, der sich für Menschen in Armut einsetzt. Denn es ist klar: Armut kann tatsächlich jeden treffen und es ist ein mutiger Schritt, sich dann Hilfe zu holen. Eine Hilfe ist die Verteilung von Essen an verschiedenen Verteilstellen. Bedürftige Menschen, Tafelgäste genannt, können hier Nahrung erhalten.

Der Einsatz oder die Sache mit den Gurken

Das Sozialprojekt ging mit dem Aufbau der Essensausgaben los. Die Motivation war groß, die Vorfreude ebenfalls – bis ein starker Regen einsetzte, den die Teammitglieder „so schon lange nicht mehr gesehen haben“. Die Menschen vor Ort haben sich davon nicht beeindrucken lassen, sie blieben vorbildlich und geduldig stehen, bis sie an der Reihe waren.
Gemeinsam mit anderen Helfern vor Ort haben die beiden Kollegen aus Team 3 fleißig angepackt und Essen verteilt. Julian die Aprikosen, Christian die Gurken. Während Julian Mühe hatte, die Aprikosen loszuwerden, wurde Christian regelrecht überfallen. Scheinbar jeder wollte Gurken, die Schlange hörte einfach nicht mehr auf.
Zwischenzeitlich wurde gerätselt, woran das liegen könnte. Werden Gurken einfach in mehreren Kulturen für verschiedene Gerichte verwendet? Sind sie besonders haltbar? Besonders selten? Eine Erklärung wurde nicht gefunden, der Kampf um die Gurken ging hingegen weiter.

Bis auf vereinzelte Personen, waren die meisten sehr dankbar und nett. Die Freude über das Essen war groß. Insgesamt war es für die beiden Kollegen „ein cooles Erlebnis, ein cooler Einblick“. Das Abendessen konnten sie direkt mehr wertschätzen, denn sie haben gesehen, wie es auch anders laufen kann.
Das Simovative-Team bedankt sich für die Zusammenarbeit mit der Münchner Tafel und wünscht weiterhin viel Freude und Engagement bei der Essensverteilung!